Burg in Mittelsachsen fragt: Was machen Burgfräulein Elke und Ritter Günther im Winter?

Schloss Rochsburg bittet in den Ferien zu abenteuerlichen Führungen

Rochsburg

Für viel Abwechslung sorgt in den Winterferien das Schloss Rochsburg: "Was macht der Ritter Günther im Winter" heißt es am Mittwoch (11.2), am Donnerstag (12. und 19.2.) sowie am Sonntag (22.2.) jeweils um 11 Uhr auf Schloss Rochsburg.

Ein Winter ohne Handy und Computer

Gästeführer Michael Kreskowsky nimmt bei diesen Veranstaltungen die jungen Besucher mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit und erzählt vom harten Alltag des Ritters Günther von Rochsburg. Die Mädchen und Jungen erfahren bei dieser Gelegenheit, dass das Leben auf einer Burg gerade zur Winterzeit alles andere als gemütlich und spaßig war. Es gab weder Handy noch Konsole, keinen Fernseher oder Computer. Die Burgbewohner hatten mit andauernder Kälte, Dunkelheit und fadem Essen zu kämpfen. Herrschten Eis und Schnee, dann war es höchste Zeit für den Ritter, das Schwert vorübergehend an den Nagel zu hängen und sich stattdessen um die Familie zu kümmern, so Nicky Wehr vom Marketing und Veranstaltungsmanagement von Schloss Rochsburg.

Führung endet in beheizten Räumen

Bei dem Rundgang durch das Schloss können alle Teilnehmer einmal hautnah nachempfinden, wie kalt und ungemütlich es damals war. Zum Glück endet diese kleine Zeitreise aber wieder im Hier und Jetzt, sodass sich die Kinder gegen Ende der Führung in heute beheizten Räumen der Rochsburg aufwärmen können.

Auch Burgfräulein Elke hat es schwer im Winter

Zusätzlich zur Ritter-Günther-Führung gibt es in diesen Winterferien erstmalig die Führung "Was macht Burgfräulein Elke in der Kälte". Wie der Name schon verrät, können die Kinder dabei mehr über das Leben der Burgfrauen erfahren. Diese Führungen sind ebenfalls für Mittwoch (11.2.), Donnerstag (12.2. und 19.2.) und Sonntag (22.2.), jeweils 13 Uhr geplant.

Schwere Arbeit und fröhliche Lieder

Dann nimmt Gästeführer Michael Kreskowsky die jungen Besucher mit auf eine ebenfalls spannende Reise in die Vergangenheit und erzählt vom harten Alltag des Burgfräuleins Elke von Rochsburg. Während der Ritter vorübergehend das Schwert an den Nagel hing, um Holz zu hacken, Essen zu beschaffen und Kettenhemden zu "stricken", sorgte das Burgfräulein für Vorräte, stellte warme Kleidung her und kümmerte sich um das Feuer in den Wohnräumen. Bei Frost und Schnee saß Elke oft in der Kemenate bei Kerzenschein, stickte und nähte, kochte warmen Brei und erzählte den Kindern spannende Geschichten. Manchmal sang sie auch mit dem Hofmeister Michael fröhliche Lieder, so Nicky Wehr.

Warme Kleidung unbedingt notwendig

Warme Kleidung ist bei beiden Touren für alle Teilnehmer unbedingt notwendig. Für jede Tour kostet der Eintritt jeweils 8 Euro pro Person. Tickets gibt es im Online-Shop des Schlosses.

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