Burgstädt will schöner werden

Initiative Das Äußere zählt

Burgstädt. 

Dass Städte und Gemeinden ein immer einladenderes Äußeres erhalten, ist eines der großen Ziele kommunalpolitischer Arbeit. Auch in Burgstädt gibt es viele Immobilien und Grundstücke, die nicht anziehend wirken. "Die Stadt hat sich dazu bekannt, hier aktiv Abhilfe zu schaffen", sagte Bürgermeister Lars Naumann (Freie Wähler). Wie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgeschrieben, verpflichtet persönliches Eigentum. Sein Gebrauch soll außerdem dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Leider kommen dieser Verpflichtung nicht immer alle Eigentümer nach und die Grundstücke sowie die darauf befindlichen Gebäude verwahrlosen. Manchmal führen aber auch ungeklärte Eigentumsverhältnisse zu diesem Zustand. "Liegt ein solches Grundstück in der Nähe des Ortskernes, eines Einkaufszentrums, an einer Hauptverkehrsstraße oder neben neuen beziehungsweise sanierten Bereichen, steht es besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit und gibt Anwohnern berechtigten Anlass zur Beschwerde", weiß Naumann. Die rund 45 in Burgstädt befindlichen, leer stehenden beziehungsweise verwahrlosten Objekte werden mindestens einmal jährlich in Augenschein genommen und gegebenenfalls Handlungen eingeleitet. Neun Grundstücke sind im Laufe der vergangenen 10 bis 15 Jahre allerdings zu echten Problemfällen geworden. Dass das Bemühen Burgstädts auch Früchte trägt, wird dadurch deutlich, dass in den vergangenen zwei Jahren durch Abriss oder Verkauf etwa zehn Objekte von der Bestandsliste "Leerobjekte" gestrichen werden konnten.