Burgstädts millionenschwere Stadt-Umgestaltung

vorhaben Nach neuesten Aspekten sollen Raumerlebnisse mehr in den Fokus rücken

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Foto: Getty Images/iStockphoto/io_nia

Burgstädt. Im Rahmen der Neugestaltung speziell von Plätzen und größeren Arealen im innerstädtischen Bereich wird Mitte 2019 der Umbau der Angermauer und danach der Promenade und des Angers beginnen. Diese bis 2022 geplante Neugestaltung soll insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro kosten. Die Stadt muss dabei etwa ein Drittel der Finanzierung stemmen.

Gefördert wird die Maßnahme aus dem Förderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" (SOP). Bei dieser Maßnahme wird sich nach dem bereits 2017 gekürten Siegerentwurf des damals durchgeführten Architekturwettbewerbes zur Umgestaltung des Angers gerichtet. "Das geschieht in den kommenden Jahren abschnittsweise", sagte dazu Burgstädts Bürgermeister Lars Naumann (Freie Wähler).

Durchführung der Umbauten

Los wird es mit baulichen Veränderungen an der Angermauer, inklusive Treppenaufgang gehen. Anschließend sind Straßenbaumaßnahmen geplant: Zwischen Am Lindengarten und der Kurt-Mauersberger-Straße sowie zwischen Am Lindengarten zur August-Bebel-Straße. Danach ist geplant, insbesondere im etwa 2.200 Quadratmeter großen grünen Dreieck der Promenade an der August-Bebel-Straße weitere Bäume zu ergänzen. Im Innenstadt-Grundriss finden sich weitere vergleichbare Plätze und Aufweitungen. Neben der Promenade sind das Markt, Brühl und Rathausvorplatz.

Burgstädts Stadtkern bietet eine Vielfalt unterschiedlichster Raumerlebnisse. Diese Abwechslung macht die Kleinstadt so unverwechselbar. Mit der geplanten Sanierung der Promenade und des Angers soll das Vorhandene bewahrt und ergänzt werden. "Im Verbund der städtisch geprägten Plätze hat die Promenade als kleine innerstädtische Grünfläche eine Sonderstellung - und dies soll auch so bleiben", so Naumann.