Cannabis-Indoorplantage und mehrere Kilogramm Marihuana in Mittelsachsen entdeckt

Der Tatverdächtiger wurde inhaftiert

Leisnig

Am vergangenen Dienstag, dem 10.Februar, realisierte das Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte der Chemnitzer Kriminalpolizei eine Wohnhausdurchsuchung in der Schloßstraße. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz hatte das Amtsgericht Chemnitz den Beschluss erlassen, nachdem sich Hinweise verdichtet hatten, dass sich in einem unbewohnten Haus größere Mengen Betäubungsmittel befinden könnten.

Beamte entdecken über tausend Pflanzen

Mit Unterstützung von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei verschafften sich Ermittler am Dienstagmorgen Zutritt ins Objekt. Dort trafen sie auf einen 43-Jährigen und entdeckten eine über mehrere Räume sich erstreckende Cannabis-Plantage mit insgesamt knapp 1.400 Pflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien.

Mehrere Kilogramm Marihuana wird sichergestellt

Des Weiteren konnten die Beamten im Haus rund zehn Kilogramm Marihuana fest- und sicherstellen. In der Konsequenz wurde der angetroffene ukrainische Tatverdächtige festgenommen. Noch am selben Tag führten Polizisten den 43-Jährigen am zuständigen Amtsgericht einem Ermittlungsrichter vor. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Mann, der sich nunmehr in einer Justizvollzugsanstalt befindet.

Beräumung bis in Abendstunden

Aufgrund der umfangreichen Sicherstellungen im Hinblick auf die Cannabispflanzen sowie die Anbautechnik war auch das Technische Hilfswerk in den Einsatz involviert. Die Beräumung des Hauses zog sich bis in die Abendstunden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei nach dem Konsumcannabisgesetz werden indes fortgeführt.

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