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Chancen der Wendezeit genutzt

Jubiläum Schloßgasthaus besteht seit 25 Jahren

Lichtenwalde. 

Heute vor exakt 25 Jahren erfüllte sich für Thomas Lämmel ein Traum. Zum 1. August 1990 pachtete der damals 21-Jährige das "Schloßgasthaus", bis dahin Betriebsgaststätte des Volkguts. Schon ein Jahr später kaufte er nach Klärung der Eigentumsverhältnisse das Objekt. "Es befand sich damals genau wie das Umfeld bis hin zum Schloss in einem desolaten Zustand", erinnert sich Thomas Lämmel, der mit zwei Köchen und einem Kellner an der Seite in die Selbstständigkeit startete. Heute beschäftigt er 30 Mitarbeiter, inklusive der Familie. Manche arbeiten nur stundenweise, je nach Bedarf. Im Laufe der Jahre wurden im "Schloßgasthaus" 20 junge Leute zu Köchen oder Restaurantfachleuten ausgebildet.

Eine wichtige Voraussetzung für 25 erfolgreiche Jahre am Markt war die umfassende Modernisierung gleich in den Nachwendejahren. "2016 werden wir dann schon die zweite komplette Sanierung von Gaststätte und Hotel bewältigt haben", erklärt Thomas Lämmel. Er nennt Glück und die stete Unterstützung von Familie und Freunden genauso als Gründe für die positive Entwicklung, wie das Umfeld mit Schloss und Park. "Hier hat sich im Laufe der Jahre sehr vieles zum Positiven entwickelt." Für die Gäste aber zähle vor allem die Konstanz im Service, die hohe Qualität der gutbürgerlichen Küche, wo eben beispielsweise die Soße nicht aus der Tüte komme, sondern mühevoll aus dem Fond gezogen werde, und nicht zuletzt zuverlässige Öffnungszeiten. Wichtig sei auch, dass die Gastronomen in Lichtenwalde nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten und wenn es nottut, auch helfen.

Das "Schloßgasthaus", es hat seinen festen Platz im Gesamtpaket Ausflugziel Lichtenwalde, und nicht allein die Stammgäste wissen das zu schätzen.



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