Chancen fürs Land

Internet Bund will Ausbau fördern

Seitens des Bundes wurde Mitte November der Startschuss für ein milliardenschweres Bundesförderprogramm gegeben. Kommunen und Landkreise können ab sofort Förderanträge für ihre Ausbauprojekte stellen. Damit sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Mittelsächsische Kommunen, die ihren Breitbandausbau in eigener Regie übernehmen wollen, können dies jetzt bereits in der Planungsphase tun. Aufgrund der Neugestaltung der Bundesförderung bedarf dies nicht mehr ausschließlich der Administrierung durch den Landkreis. "Wobei ich es dennoch überlegenswert fände, wenn der mittelsächsische Kreistag grünes Licht dafür gäbe, dass der Landkreis wieder als Dienstleister und Koordinator für die Kommunen- wie seinerzeit bei der ersten Runde des Breitbandausbaus- auftreten kann. Voraussetzung dafür wäre allerdings, seitens der Städte und Gemeinden würde dies gewünscht", so die Meinung von Veronika Bellmann. Eppendorf, der Heimatort der Bundestagsabgeordneten, zählt ebenfalls zu den Gemeinden im Landkreis, die sich ein schnelleres Internet wünschen. Der Fördersatz beträgt im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Der Höchstbetrag pro Projekt liegt bei 15 Millionen Euro. Für viele Kommunen wird sich indes die Frage stellen, woher sie ihren finanziellen Anteil an den Projekten nehmen sollen, auch wenn der Bund bei der Planung helfen will. Weitere Infos und Anträge: www. breitbandausschreibungen.de