Claußnitz entwickelt sich weiter

Interview mit dem Bürgermeister von Claußnitz, Günter Hermsdorf

Zu Höhepunkten in der Gemeinde Claußnitz im vergangenen Jahr und vor allem zu den Vorhaben 2016 im Gemeindegebiet sprach BLICK-Reporter Uwe Schönberner mit Bürgermeister Günter Hermsdorf (CDU).

Herr Hermsdorf, was waren für Sie die herausragenden Geschehnisse im vergangenen Jahr in Ihrer Gemeinde?

Im Jahr 2015 konnten wieder große Baumaßnahmen abgeschlossen werden. Besonders möchte ich die Vollendung des Abrisses der Industriebrache Groma und die Neugestaltung dieser Flächen mit Begrünung, Renaturierung des Bachlaufs und Hochwasserschutz nennen. Im Straßenbau wurde im Rahmen der Flurbereinigung der Lindenweg und der Birkenweg in Diethensdorf grundhaft ausgebaut. Die Fahrbahnerneuerung eines Teilstücks der Burgstädter Straße durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr war dringend notwendig und sehr erfreulich. In guter Erinnerung sind noch die Jubiläen 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Röllingshain und 25 Jahre TSV Einheit Claußnitz. Sehr gefreut habe ich mich über das Ergebnis der Bürgermeisterwahl, sodass ich die fünfte Wahlperiode in meiner Heimatgemeinde antreten konnte.

Der Haushalt 2016 liegt im Entwurf vor, ist aber noch nicht vom Gemeinderat beschlossen.

In diesem Jahr sollen die Untere Dorfstraße, die Röllingshainer Straße und die Brücke am Südweg mit Gesamtkosten in Höhe von 475.000 Euro, vorbehaltlich der Bewilligung von Fördermitteln in Höhe von 420.000 Euro, erneuert werden. Weiterhin ist die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges für die Ortswehr Markersdorf geplant (273.000 Euro; Förderung 117.000 Euro). Für den Hochwasserschutz sind Ausgaben in Höhe von 383.000 Euro bei einer Forderung von 314.000 Euro für die Erweiterung von zwei Rückhaltebecken und Schutzmaßnahmen in Markersdorf vorgesehen.

Im Teilabschnitt zwischen Wittgensdorf und Markersdorf laufen seit vergangenem Jahr die Bauarbeiten, die vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr finanziert werden. Der Zweckverband Chemnitztal-Radweg, dem auch unsere Gemeinde angehört, stellt dafür die Grundstücke zur Verfügung. Wir freuen uns sehr darüber, dass voraussichtlich im Herbst 2016 mit einer teilweisen Nutzung des Radweges gerechnet werden kann.