Clavichord - heute eine Seltenheit

Musik Niederländer und Dresdner geben Kurs für historisches Instrument

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Foto: Wieland Josch

Freiberg. Früher, also vor über 200 Jahren, war ein Clavichord praktisch aus keinem musischen Haushalt fortzudenken. Bei diesem Tasteninstrument werden die Saiten mittels Tangenten angeschlagen, was einen sehr warmen Ton erzeugt, dem Gitarrenklang entfernt verwandt.

Zu Zeiten von Bach oder Händel war es sehr beliebt, ersetzte später auch für manchen Virtuosen das Klavier beim Üben, weil es deutlich leiser ist. Heute gibt es Clavichorde nur noch selten.

Trotzdem hielten die beiden Organisten Pieter van Dijk (l.) aus den Niederlanden und Jan Katzschke (2.v.r.) aus Dresden für interessierte Musiker einen Clavichord-Kurs im Haus der Silbermann-Gesellschaft in Freiberg ab. Unter ihnen waren auch Alexander Theny (r.) und Karl Joseph Eckel, der sein Bundesfreiwilligenjahr in der Domgemeinde ableistet.