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Sachsen

Coronabedingte Schließung: Erneut Proteste in Mittweida

Pandemie Viele Händler und Geschäftsinhaber versammelten sich auf dem Markt

Mittweida. 

Mittweida. Auch der reichlich frisch gefallene Schnee konnte zahlreiche Händler, Geschäftsinhaber sowie weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger nicht daran hindern, sich am Montag um 11 Uhr auf dem Marktplatz gegen die andauernde Schließung der Geschäfte - außer Lebensmittel - zu wehren: Auf Transparenten wurde unter anderem auf Geschäftstraditionen hingewiesen, die wegen fehlender Einnahmen vor dem Aus stehen. "Politiker bekommen trotzdem ihr Geld", war ebenfalls als Kritik zu hören.

Bundestagsabgeordnete wollen Rede und Antwort stehen

Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU), der auch wieder vor Ort mitdiskutierte, bekräftigte, dass er zum Umgang mit den kleinen Geschäften eine andere Meinung habe: "Einfach vor dem Geschäft warten, bis der Nächste an der Reihe ist". In den kleinen Läden sei das Einhalten des Hygiene-Konzeptes leichter einzuhalten als beispielsweise in den Supermärkten, hieß es weiter. Für die Februar-Stadtnachrichten kündigte Schreiber weiterhin das Veröffentlichen einer Händler-Liste von Mittweida an, damit es einfacher wird, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

Am 15. Februar, um 11 Uhr sollen Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann und Landtagsmitglied Iris Firmenich (beide CDU) den Protestierenden Rede und Antwort stehen. Dazu können Fragen direkt bei der Stadtverwaltung oder bei Joachim Löwe, dem Vorsitzenden des Mittweidaer Gewerberinges, eingereicht werden unter joachim.loewe@web.de