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Dach überm Kopf für Regiobusse

Förderung Gute Zusammenarbeit gewürdigt

Freiberg. 

Ein jeder Mensch möchte ein Dach über dem Kopf, ein Recht, welches man auch gerne, so möglich, der privaten Karosse einräumt. Was für Klein gilt sollte auch für Groß möglich sein, weshalb am 12. Mai auf dem Betriebshof von Regiobus Mittelsachsen in Freiberg der Startschuss zum Bau einer Abstellflächenüberdachung fiel. 62 Busse sollen nach Fertigstellung Ende Oktober 2014 darunter Platz finden. Ein solches Vorhaben kostet natürlich auch Geld. Der Freistaat Sachsen bewilligte deshalb dafür eine Förderung in Höhe von 604.500 Euro, gut 60 Prozent der Gesamtfinanzierung. Vergangenen Freitag überbrachte der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Roland Werner den entsprechenden Bescheid. "Das ist ein Zeichen dafür, wie gut die Zusammenarbeit gelingt", freute sich Michael Tanne, mittelsächsischer Regiobus-Geschäftsführer. "Solche Überdachung zahle sich schon dadurch aus, dass die Fahrzeuge darunter weniger Schaden nehmen." Besonders zufrieden zeigte sich Landrat Volker Uhlig. "Solch ein Projekt war schon 2001 angedacht", erzählte er. "Doch gelang damals die Finanzierung nicht." Auf einer Fläche von 28 mal 74 Metern wird gebaut. "Momentan läuft die Grundierung", erläuterte Prokurist Ulrich Reichel. "Dann kommen die Betonfundamente für die Stahlstützen." Auch Freibergs Bürgermeister Sven Krüger sowie die Bürgermeister von Hartmannsdorf und Reinsberg, Uwe Weinert und Bernd Hubricht, als Mitglieder des Aufsichtsrates zeigte sich mit der Förderung sehr zufrieden.