Damit es sich für alle rechnet

Schausteller Nicht immer ist eitel Sonnenschein

Wenn man durch die Attraktionen und Imbiss-Stände des Stadtparkfestes bummelt, denkt man als Besucher nicht darüber nach, welche Arbeit und welcher Aufwand dahinter stecken. Die meisten Mitglieder des MSV sind von Kindesbeinen an im Geschäft, haben alle Höhen und Tiefen des Berufes kennen gelernt.

Die Familien führen neben den Fahrgeschäften noch Speisen oder Getränke - weil man an diesen eher etwas verdient als bei Karussells. "Für uns geht es zunächst darum, alle Kosten zu decken", informierte Klaus Illgen. "Das beginnt bei den Preisen für Strom und Wasser und setzt sich fort über die Technik und Ausgestaltung der Bühne." Der langjährige Vorsitzende des MSV bittet die Besucher auch so etwas zu bedenken, wenn man mal wieder schimpfen will, dass die Wurst oder das Bier woanders 50 Cent weniger kosten. "Von diesen Einnahmen finanzieren wir komplett das Bühnenprogramm. Man muss es mal so sehen: Sonst würde man für die Bands Eintritt bezahlen, und das nicht zu knapp - hier kann man diesen Betrag in Speisen und Getränke investieren." Und natürlich gehört zum Fest das große Teichfeuerwerk - für viele Festbesucher der Hauptabend des Stadtparkfestes. Auch dieses farbenfrohe Spektakel läuft über das Budget des MSV.

"Wir können nur alle Limbach-Oberfrohnaer und Rummelfreunde aus der Region bitten: Kommt zum Fest!", so Illgen. "Nur, wenn die Einwohner ihr Fest annehmen, wird es langfristig auch erhalten bleiben."