Das Bilzsche Erbe

portrait Margit Aurich stellt Lehren vor

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Margit Aurich will Friedrich Eduard Bilz in der Region bekannter machen. Foto: Uwe Schönberner

Mühlau. Leider ist der in Arnsdorf bei Penig geborene Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz (1842 bis 1922) noch nicht bei allen in der Region ein Begriff. Das bedauert auch die Mühlauerin Margit Aurich, die sich seit nunmehr zwei Jahren im Heimat- und Verkehrsverein Rochlitzer Mudental als Gästeführerin in der Gesundheits- und Aktivregion Burgstädt, Lunzenau und Penig aktiv einbringt.

Dass die Bilzschen Lehren - viel Bewegung an frischer Luft bei einer gesunden Ernährungsweise - bis heute nichts an ihrer Aktualität eingebüßt haben, begeistert Margit Aurich. Diese Begeisterung möchte sie mit möglichst vielen Menschen teilen. So unterhält sie schon seit 2015 beim Bilz-Lesecafé im Café Kirchbäck am Markt von Burgstädt mit Geschichten aus dem Leben und Wirken Friedrich Eduard Bilz.

So beispielsweise aus "Ein Missionar aus Sachsen für die Naturheilkunde" des Bilz-Bundes für Naturheilkunde Radebeul. Im Bilz-Lesecafé ist Margit Aurich am 12. Dezember mit einer Weihnachtslesung präsent. Bereits am 11. November hält sie in der Salzgrotte Wolkenburg einen Vortrag über die Goldenen Lebensregeln von Bilz.

Zur Philosophie der engagierten Mühlauerin: "Ich mag Menschen und möchte dass es allen gut geht, bin gern für andere da." Als ehemalige Vorsitzende des Vereines Lyrikfreunde Mühlau und Hobby-Autorin unterhält sie die Wanderfreunde gern mit eigenen Werken, die ihr spontan einfallen. Aber auch mit Lyrik, die ihr sozusagen aufs Papier geflossen ist. Weiterhin moderiert sie gern Veranstaltungen und hält Hochzeitsreden.