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Das grüne Tor zum Erzgebirge

Mulda Bürgermeister wird gewählt

Mulda. 

Nichts ist selbstverständlich. Selbst dann nicht, wenn eine Ausgangslage klar ist. Auch Reiner Stiehl, Bürgermeister der Gemeinde Mulda und einziger Kandidat für die Bürgermeisterwahlen am Sonntag, dem 30. März, weiß das. So eine Wiederwahl muss erarbeitet werden, und das nicht erst wenige Tage vor der Abgabe des Votums. Eigentlich Zeit, auf die eigenen Erfolge hinzuweisen. Doch Reiner Stiehl sieht das anders. "Alles was für Mulda erreicht wurde, habe ich ja nicht allein getan", sagt er. "Das ist stets die Arbeit aller. Nur gemeinsam ist so etwas durchzuführen." Gemeinsam mit dem Gemeinderat konnte vieles bewegt werden. Aber auch die vielen engagierten Einwohner, ob in den Vereinen oder einzeln ehrenamtlich tätig, brachten sich mit ein. "Deshalb steht die Gemeinde mit ihren Ortsteilen Helbigsdorf, Mulda und Zethau doch recht gut da", so Stiehl. Es wurde viel investiert in den Straßenbau und die Straßenbeleuchtung. "Da haben wir teilweise bereits auf LED umgestellt", erzählt der Bürgermeister. "Die Einsparungen spüren wir schon im Haushalt." In Zethau wurde eine schöne Kindertagesstätte eingerichtet. Die in Mulda wird noch in diesem Jahr vollendet sein. Fertig wird 2014 auch der Umbau des alten Gasthofes in Helbigsdorf zu einer funktionstüchtigen Feuerwache. Immer weiter wird daran gearbeitet, Mulda noch lebens- und liebenswerter zu gestalten. "Wir sind das grüne Tor zum Erzgebirge", sagt Reiner Stiehl schmunzelnd. "Das sieht man auch." Stolz ist man hier auf eine gute Infrastruktur. Zwei Allgemeinärzte und zwei Zahnärzte haben sich angesiedelt, eines der schönsten Freibäder der Region ist hier zu finden und mit der Bahn kommt man nach Freiberg und in den Rest der Welt. Alles Dinge, die eben nicht selbstverständlich sind und die sich sehen lassen können.