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Das Jagdschloss Augustusburg in besonderer Atmosphäre

Kultur Winterwetter hat die 450 Jahre alte Anlage verzaubert

Augustusburg. 

Das Jagdschloss Augustusburg hat in den vergangenen Tagen für imposante Anblicke gesorgt, egal ob tagsüber oder nach Sonnenuntergang, wenn das Bauwerk angestrahlt wird. Die mächtige Anlage thront auf dem 516 Meter hohen Schellenberg über der Kleinstadt Augustusburg mit rund 4500 Einwohnern.

Erbaut wurde das Jagdschluss von 1568 bis 1572 im Renaissancestil. Auftraggeber war damals Kurfürst August (1526 bis 1586), der damit auch seine Macht zum Ausdruck bringen wollte. Auf dem Schellenberg gab es zuvor schon einen Burganlage, der Geschichte wahrscheinlich bis in die Zeit um das Jahr 1200 zurückreicht. Heute befinden sich in der Anlage unter anderem ein Museum mit verschiedenen Ausstellungen von der Jagdschichte bis zu Motorrädern sowie ein Trausaal und eine Gaststätte. Eine Besonderheit der Augustusburg ist ihr Brunnen, der von 1568 bis 1577 in den Fels gehauen wurde. Mit einer Tiefe von 130 Metern ist er zweittiefste Brunnen in Sachsen nach dem auf der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz.