Das macht die Peniger Innenstadt interessant

Diskussion Stadtgespräch mit dem Bürgermeister bringt Ergebnisse

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Das Rathaus von Penig. Foto: Andrea Funke

Penig. Zum wiederholten Male trafen sich Händler, Firmenchefs, Vereinsmitglieder und Einwohner zum Stadtgespräch mit Bürgermeister Thomas Eulenberger sowie Manuela Tschök-Engelhardt, Geschäftsführerin der Entwicklungsgesellschaft im Rathaus. Ideen waren gefragt und Diskussion erwünscht über die Steigerung der Attraktivität der Peniger Innenstadt.

Am Beliebtesten sind Flohmärkte

Geplant sind monatliche Veranstaltungen und Feste, die Besucher in die Innenstadt locken sollen. Im März starten die Wochenmärkte wieder nach der Winterpause. Am 21. April findet das Frühlingsfest zum 3. Mal statt, in bewährter Form mit einem Flohmarkt.

"Flohmärkte sind beliebt unter der Bevölkerung, das spüren wir durch die Nachfragen im Rathaus", stellt Tschök-Engelhardt fest. Deswegen wird nun über einen weiteren Flohmarkt im Mai zum Tag der Städtebauförderung nachgedacht. Dieser könnte in Kombination mit der neu gestalteten Chemnitzerstraße stattfinden. Dabei könnten sich Vereine, Schulklassen und Gaststätten um die gastronomische Versorgung kümmern.

Die Verkaufsoffenen Sonntage zeigen nicht den erhofften Erfolg. "Die Resonanz darauf ist gering. Nur Öffnen ohne Aufmacher bringt gar nichts", erklärt Katrin Görsch vom WMF-Fachgeschäft.

Einheitliche Öffnungszeiten gefordert

Eulenberger bemängelte zudem die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Geschäfte in der Stadt am Freitag und Samstag. Wenn nur wenige länger auf haben, wird es für die Kunden uninteressant in die Stadt zum Einkauf zu kommen. Eine weitere Überlegung in der Runde war, den Freitag vor dem Weihnachtsmarkt mehr zu nutzen. "Man könnte den Pyramidenanschub dahin verlegen, die Geschäfte länger offen lassen und den lebendigen Adventskalender eröffnen", erklärte Eulenberger.