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Das ändert sich Am Anger in Burgstädt jetzt!

Bau Angermauer und Straßen werden saniert - Ein gestalterisches Gesamtkonzept entsteht

Burgstädt. 

Burgstädt. Eine der bekanntesten innerstädtischen Partien der Kleinstadt Burgstädt ist das Areal Am Anger. Da hier seit Jahrzehnten gestalterisch nichts passiert ist, wird dieses Territorium jetzt aufwändig rekonstruiert. Das beschlossen die Burgstädter Stadträte bereits in ihrer Mai-Zusammenkunft. Ein wichtiges Element ist hierbei die Mauer mit Treppenanlage. Damit die Mauer bald wieder in neuem Glanz erstrahlen kann, wird sie zunächst teilweise abgerissen, da insbesondere der obere Teil statisch ertüchtigt werden muss.

Geschichte erlebbar machen

Auch der zugehörige Kellergang wird gegen das Eindringen von Oberflächenwasser abgesichert, saniert und erhält eine robuste Tür. Dieser eher geheimnisvolle Ort im Stadtzentrum wird dadurch wieder nutzbar. "So ist vorstellbar, dass hier die wechselvolle Geschichte des Kellers und der Burgstädter Höhlen dokumentiert und erlebbar gemacht wird", sagte zu diesem Thema Burgstädts Stadtoberhaupt Lars Naumann. Eine entsprechend, repräsentativ gestaltete Tür werde dabei angestrebt, wie aus dem Bauamt zu erfahren war.

Harmonische Gestaltung des Gesamtkonzeptes

Gemäß des Siegerentwurfes des Realisierungswettbewerbs "Anger", das ein Büro aus Markkleeberg gewann, ist dies der zweite von insgesamt drei Realisierungsabschnitten. Dabei wird auch die große Treppenanlage an der Nord-West-Ecke des Angers zunächst demontiert, gerichtet und neu aufgebaut. Der Hauptlaufrichtung folgend wird sie stärker in Richtung der Promenade ausgerichtet. Sie fügt sich dann harmonisch in das gestalterische Gesamtkonzept ein.

Abschluss der Arbeiten bis zum Stadtfest

Allein das Sanieren der Mauer kostet rund 235.000 Euro. Alle Maßnahmen werden zu zwei Dritteln aus dem Bundes-Förderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren gefördert. Entlang der Straße am Anger zur Kurt-Mauersberger-Straße müssen nur die Maueroberfläche und deren Fugen saniert werden. Nach dem Ende dieser Maßnahme sollen die Arbeiten auf und in der Straße beginnen. Diese wird - ähnlich wie das 2018 realisierte Teilstück Am Lindengarten - gepflastert und als verkehrsberuhigter Bereich gestaltet. Beide Maßnahmen - Angermauer und Straße - sollen bis Mitte September und damit rechtzeitig vor dem Stadtfest fertig gestellt sein. Im Anschluss ist die Fortführung des Straßenbaues vor der Angermauer bis zur August-Bebel-Straße geplant.



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