Das Salz in der Suppe des Lebens

Eröffnung Neue Stadtgalerie will Kunst näher bringen

Frankenberg. 

Frankenberg. Der Künstler Leo Lessig hatte mit so vielen Besuchern nicht gerechnet, und ja, es dürften sogar noch einige mehr gewesen sein, als die 70, die sich zur Eröffnung der Galerie am Baderberg in Frankenberg am Mittwochabend angemeldet hatten. Und man wünscht der Galerie der Leo-Lessig-Kunst-Stiftung auch fürderhin ein solch großes Interesse.

Kathrin Weber würdigte Leo Lessig in ihrer Laudatio als einen Künstler, der sich ein Leben lang zur Macht der Bilder bekannt habe und noch immer die Welt verändern und der, wie er selbst einmal sagte, "malend glücklich sein" möchte. Glücklich zeigte sich auch Iris Firmenich, Landtagsabgeordnete der CDU, die in Vertretung ihres Mannes, des Frankenberger Bürgermeisters, zur Eröffnung sprach und unter anderem die schnelle Umsetzung vom Stadtratsbeschluss im Januar bis zur Eröffnung hervorhob und Kultur und Kunst als das Salz in der Suppe des Lebens bezeichnete.

Stadtpark beherbergt Kunstwerke

Die Leo-Lessig-Kunst-Stiftung verfügt derzeit über 946 Kunstwerke, darunter Druckgrafiken, Plastiken, Ölgemälde, Mischtechniken und Aquarelle. Die Stadt Frankenberg ist seit 2006 Träger der Kunststiftung, die zunächst auf Schloss Sachsenburg untergebracht war, sehr schöne Ausstellungen inklusive. Nach dessen baupolizeilicher Sperrung waren die alte Frankenberger Feuerwache und seit 2012 schließlich der Stadtpark Domizil für die Kunstwerke. Mit der Eröffnung der Stadtgalerie am Baderberg 16 kommen Stiftung und Stadt ihrem Ziel, die Auseinandersetzung der Bevölkerung mit Kunst im Raum Frankenberg zu fördern, wieder ein Stück näher. Die Galerie ist donnerstags bis sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet.