Das Silbermann-Museum in Frauenstein ersteht gerade neu

Baureport Arbeiten haben gerade begonnen

Frauenstein. 

Frauenstein. Es war einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten 800 Jahre Frauenstein, als Bürgermeister Reiner Hentschel die Grundsteinlegung für das neue Silbermann-Museum vollzog. Mehrere Glücksfälle trafen dabei aufeinander, nachdem zunächst eine nicht so gute Nachricht alles in Bewegung setzte. Frauenstein, in dessen Stadtteil Kleinbobritzsch der berühmte Orgelbauer zur Welt kam, hat ihm seit vielen Jahren ein Museum gewidmet, welches im Schloss angesiedelt ist. Doch wird das Schloss derzeit vom Eigentümer saniert, weshalb für das Museum eine neue Bleibe gefunden werden musste.

Vom Klotz am Bein zur Lösung des Problems

Der erste Glücksfall war, dass die Stadt im Zuge der Modernisierung ihrer Grundschule ein benachbartes Gebäude erwerben musste. "Das war nötig, um eine Feuerwehrzufahrt zur Schule zu gewährleisten", erläutert der Bürgermeister. Dieses wenig einladende Gebäude wurde schnell vom Klotz am Bein zur Lösung des Problems, denn einen besseren Ort für das neue Museum konnte man kaum finden. Blieb noch die Finanzierung. "Wir gingen zunächst von 750.000 Euro aus, daraus wurden bald 1,4 Millionen", so Hentschel.

Zwei weitere Glücksfälle halfen. Über das Kleinstädteprogramm konnte eine Zwei-Drittel-Förderung durch den Freistaat erreicht werden. "Und dank der Vermittlung unserer Bundestagsabgeordneten Veronika Bellmann wurden noch weitere Mittel bewilligt", freut sich der Bürgermeister. Ende 2019 ist in dem dann sanierten Gebäude neben der stadthistorischen Sammlung und der Silbermann-Ausstellung die Stadtinformation zu finden. Übrigens: Zu einem Konzert für Orgel und Trompete wird am Sonntag den 24. Juni ab 16 Uhr im Rahmen der 25. Orgeltage in die Frauensteiner Kirche eingeladen. Es spielen Matthias Eisenberg und Joachim K. Schäfer.