Daumendrücken für Olympioniken in Pyeongchang

Olympia Acht Sportsoldaten aus Frankenberg ringen in Südkorea um Plätze

Eric Frenzel war Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele. Foto: Bundeswehr

Frankenberg. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang hat der Sportsoldat Oberfeldwebel Eric Frenzel die deutsche Fahne ins Stadion getragen. Der Nordisch Kombinierte ist einer von acht Sportsoldaten der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Frankenberg/Sachsen, die für Deutschland und die Bundeswehr bei den Olympischen Spielen antreten.

Das sind unsere sächsischen Teilnehmer

Außerdem gehören Nico Ihle, Eisschnelllauf, Denise Herrmann, Biathlon, Candy Bauer und Eric Franke, bei Bob, Katharina Hennig, Skilanglauf, Richard Freitag, Skispringen und der Skisprungtechniker Erik Simon zum Team der Sportfördergruppe Frankenberg. Die Leistungssportler trainieren für alle sportlichen Großereignisse an ihren jeweiligen Olympiastützpunkten.

Neben dem Leistungssport gehört auch der militärische Dienst zu den Aufgaben der Topathleten. Ein bis zwei Wochen im Jahr frischen die sächsischen Spitzensportler in der Wettiner Kaserne in Frankenberg ihre Kenntnisse rund um den Dienst als Soldat auf. Insgesamt leisten 28 Frauen und 32 Männer der Deutschen Olympiamannschaft als Sportsoldaten ihren Dienst bei einer der 15 Sportfördergruppen der Bundeswehr. Das sind fast 40 Prozent aller für Deutschland startenden Olympioniken.

Spitzensportler als Vorbilder

Die Bundeswehr leistet einen großen Beitrag zur Sportförderung in Deutschland. Diese ist von öffentlichem Interesse, denn Sport hat einen hohen gesellschaftspolitischen Wert - vor allem in gesundheitlicher und sozialer Hinsicht. Spitzensportler werden als Vorbilder und Botschafter ihrer Sportart wahrgenommen.