Den Freiberger Dom im Herzen

Buch Manfred Hübner und das Domviertel

Wenn Manfred Hübner beginnt, über den Dom und das Domviertel zu sprechen, dann merkt man sofort, mit wie viel Herz und Seele er dabei ist. Er liebt Freiberg in Gänze, doch jener Teil der historischen Altstadt hat es ihm ganz besonders angetan.

So sehr, dass er darüber schon ein Buch geschrieben hat. 2005 war das. In den Jahren danach hat sich viel getan. Besonders die Sanierung des Schlosses Freudenstein war bedeutend für die Entwicklung des Viertels. Anlass genug für Hübner, sein Buch neu zu strukturieren, zu überarbeiten und zu erweitern. "Freiberger Dom mit Schloss- und Domviertel" heißt die Neuausgabe und sie besticht neben der profunden Sachkunde vor allem durch seltene und exzellente Bilder. "Beispielsweise ist eine Aufnahme dabei, welche die Goldene Pforte noch zeigt, bevor sie eingehaust wurde", sagt Manfred Hübner begeistert. Noch zu DDR-Zeiten war er einer der ersten, der an Lehrgängen für Stadtführer teilnahm. Auch heute noch geleitet er Menschengruppen durch die Straßen der Silberstadt. Und natürlich durch den Dom St. Marien. "Es geschieht dann schon, wenn jemand mitbekommt, dass ich der Autor des Buches bin, dass er mich um eine Widmung bittet", schmunzelt der Autor. Für jeden Freiberg-Freund ist das Buch ein schönes Geschenk zur Weihnachtszeit. Nachzulesen ist beispielsweise, welches Glück Freiberg hatte, dass es seine nach Dresden ausgelagerten Kunstschätze noch vor dem Bombeninferno im Februar 1945 zurückgefordert und -erhalten hatte.