Den Narren fehlt die Spielwiese

Sanierungsarbeiten Im Winter ruhen die Baustellen

Eine Stadt, in der gebaut wird, die lebt. So sieht es unter anderem der in Freiberg zuständige Bürgermeister Holger Reuter. Wie Recht er mit diesem Satz hat, das zeigte sich in den vergangenen Jahren schon, aber kaum so fröhlich wie 2015. Vor zwei Jahren war es besonders die Instandsetzung des Donatsringes, welche den Fahrzeugführern in puncto Umleitungsfindigkeit einiges abverlangte. Seit Frühjahr 2015 ist es die Bundesstraße 173, die für Abwechslung sorgt. Der erste Bauabschnitt ging von der Ehernen Schlange bis hin zum Kornhaus. Nun waren auch Fußgänger gefordert, denn um einfach mal zur Post zu kommen, waren einige Hürden zu überwinden. Die Bauarbeiten auf der Erbischen Straße sorgten für zusätzliche Schwierigkeitsgrade. All dies und noch das eine oder andere mehr aktivierte sogar die Narren des Freiberger Karneval Klub, die ihr Motto für die Saison mit "Wir bauen auf und reißen nieder - Freiberg hat den Bergbau wieder", entsprechend formulierten. Die Freude an der größten Straßenbaustelle der Stadt ist für die Vereinsmitglieder derzeit ein wenig getrübt, denn nach Abschluss des ersten Bauabschnittes ruhen die Arbeiten bis etwa März oder April. Bis kurz vor Weihnachten war noch gearbeitet worden, länger, als zunächst geplant. "Der milde Winter macht das möglich", sagte dazu Holger Reuter. So seien die Arbeiten schon weiter voran gegangen.