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Der Alltag des Schwarzen Kontinents

Afrika Projektschule lernt Geschichte und Gegenwart

Freiberg. 

Bleibt man beim farblichen Aspekt, so klingt es schon etwas widersinnig, dass ausgerechnet der Schwarze Kontinent Afrika bis ins 20. Jahrhundert hinein die meisten weißen Flecken hatte. Erst spät wurde die gigantische Landmasse zwischen Mittelmeer und Kap der Guten Hoffnung vollständig erforscht, zumindest geografisch.

Was Afrika angeht, so existieren heute immer noch weiße Flecken, diese jedoch meist in unserem Wissen über die Gegenwart der dort lebenden Menschen. Die Unesco-Projektschule "Gottfried Pabst von Ohain" in Freiberg hat in einer Veranstaltung ein wenig dafür getan, dieses Wissen etwas anzureichern. Gemeinsam mit dem Verein "Nisaidia - Chance für Kinder" widmeten sich Schüler der 5. und 9. Klassen der Geschichte und den Verhältnissen, ganz besonders in Kenia, wo Nisaidia einige Projekte betreut. "Man kann es sich kaum vorstellen, welche Verhältnisse dort noch vorherrschen", sagt Nico Paul vom Verein. "Grundlegende Hygiene wie Toiletten, Duschen, einfache Waschbecken mit fließendem Wasser sind dort nicht alltäglich." Paul und Antonie Kemnitz zeigten aber auch, was der Verein dort bereits erreicht hat. Die Schüler wiederum hatten sich mit statistischen Fakten auseinandergesetzt, aber auch damit, wie in der Mythologie der Afrikaner ihr wunderschönes Land, welches doch so viele Probleme noch immer zu bewältigen hat, dereinst entstanden sein soll. Szenisch führten sie die Sage von Göttern und Tieren auf. Ein wichtiger Beitrag, dieses Thema bewusst zu machen.