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Der alte Rathauschef ist auch der neue

Wahl Martin Antonow wurde als Oberbürgermeister von Brand-Erbisdorf bestätigt

Martin Antonow ist der alte und auch der neue Oberbürgermeister von Brand-Erbisdorf. Auf diesen Satz lässt sich das Ergebnis der Wahl am vergangenen Sonntag bringen. Mit 2.753 Stimmen setzte er sich gegen seine beiden Herausforderer Frank Gleißner, für den 397 Wähler votierten, und Norbert Schirmer, der 1.078 Stimmen auf sich vereinen konnte, klar durch und vermied eindeutig einen zweiten Wahlgang. Ein großer Vertrauensbeweis, wie es auch Martin Antonow selbst sieht: "Ich will mich bedanken, dass weiter anständige Kommunalpolitik für Brand-Erbisdorf gemacht werden kann." Am 22. März beginnt offiziell seine zweite siebenjährige Amtszeit im Rathaus. Doch will er gar nicht so lange warten und gleich die drängenden Dinge anpacken. Den Verkauf des Hansakeks-Geländes an einen Investor hatte er schon bei dem Bürgerforum im Januar angesprochen. Nun soll er umgesetzt werden. Und eine Herzensangelegenheit, die er schon vor sieben Jahren hatte so handhaben wollen, möchte er jetzt verwirklichen. "Der Bürgermeister gehört auf den Bürgersteig, um für den Bürger ansprechbar zu sein", sagt er. "Das ist mir in der ersten Amtszeit nicht gelungen, da ich die Anforderungen anders eingeschätzt hatte." Ansprechbar für jedermann, näher dran sein an Bürgern und ortsansässiger Wirtschaft, das sind für Martin Antonow wichtige Bausteine der nächsten Jahre. Apropos Bausteine: Die Lückenbebauung am Markt in Brand-Erbisdorf soll noch im ersten Halbjahr 2014 mit einem ersten Spatenstich in Angriff genommen werden. Ob die neue Zusammensetzung des Stadtrates nach den Wahlen im Mai die Arbeit erleichtern oder erschweren wird, das muss sich zeigen.