Der Initiator für die heutige Jugendarbeit

Würdigung BSV-Vorstand lobt Erfolgstrainer

Wenn es beim BSV um das Thema Nachwuchsarbeit im Handball geht, kommt man an einem Namen nicht vorbei: Dirk Planken wird seit Jahren von der Vereinsführung in höchstem Maße wertgeschätzt, was er für die Kinder und Jugendarbeit tut. "Er war einfach derjenige, der zu einem Zeitpunkt, als die ganz großen Erfolge im Männerbereich zurück gingen, erkannt hat, dass man über die Ausbildung des eigenen Handball-Nachwuchses nachdenken und diese auch gestalten muss", betonte Stephan Vogel. "Er war schlicht und ergreifend der Initiator für unsere heutige Jugendarbeit, von denen inzwischen nicht nur Mannschaften auf Sachsenebene spielen - er hat auch in diesem Rahmen mit Alisa Pester, Paul Esche und Christoph Ebert drei Jugendliche auf den Weg gebracht, der bis in die zweite Frauen-Bundesliga, die Junioren-Bundesliga und in die Mitteldeutsche Liga geführt hat." Vereinspräsident Vogel betonte, dass Planken und seine Mitstreiter auch künftig die volle Unterstützung des Vorstands haben - wie beim anstehenden Handballcamp, bei dem Planken ebenfalls Hauptorganisator ist. Woher kommt so viel Engagement für eine Sportart? "Ich habe selbst 1977 mit dem Spielen angefangen und war, bis auf einige Jahre in Aue, immer für Limbach aktiv", erinnert sich der Trainer, der aktuell die 11- bis 15-jährigen Jungs beim BSV betreut. "Handball ist ein anspruchsvoller Sport, bei dem Dynamik, Schnelligkeit und Motorik wichtig sind. Bei einer Mannschaftssportart ist immer das ganze Team entscheidend, da kann sich der Einzelne nicht hängen lassen. Wenn ich sehe, wie aus den kleinen Jungs, mit denen ich begonnen habe, gestandene Handballer geworden sind, dann ist das einfach ein tolles Ergebnis."