Der Johanneshof wird zur Begegnungsstätte

Treff Ehemaliger Bockendorfer Gasthof wird umgestaltet

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Gemeinsam musizieren - ein Erlebnis im Johanneshof Bockendorf. Ringo Grombe (hinten mit Trompete) freut sich, dass sich hier bald eine Band gründen möchte. Foto: Uwe Schönberner

Bockendorf/Hainichen. Im ehemaligen Bockendorfer Gasthof, Hauptstraße 29, zieht wieder Leben ein: Nachdem der bekannte Dorftreff jahrelang leer stand, lässt der Verein Kulturwerkstätten Johanneshof hier nun eine soziokulturellen Begegnungsstätte entstehen.

"Da wir keinerlei Zeitdruck haben, kann das alles nach und nach wachsen", so der in Mittweida an der Fichte-Oberschule als Neu-Lehrer arbeitende Vereinsvorsitzende Ringo Grombe. Für ihn als Ur-Bockendorfer ist es Ehrensache, sich für diese Begegnungsstätte zu engagieren. Und er steht nicht allein: Inzwischen zählt der Verein Kulturwerkstätten Johanneshof 23 Mitglieder.

Jedes Mitglied kann sich einbringen

Und dabei sind auch mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund, die in Mobendorf untergebracht sind und sich hier gern mit einbringen möchten. "Das kommt dem Anliegen des Hauses als Begegnungsstätte natürlich entgegen", so Grombe. Zwar gibt es (noch) keine festen Öffnungszeiten, aber beispielsweise die Initiative für lokale Nahrungsmittel "Na SoWas!" wird immer samstags zwischen 8 und 9 Uhr durchgeführt. Zahlreiche weitere Projekte, die aber nur nach und nach verwirklicht werden können, sind bereits geplant.

"Da wir keinen Vereinsbeitrag erheben und Initiativen wie 'Na SoWas!' Non-Profit-Aktionen sind, ist der Verein auf Fördergelder oder Spenden angewiesen", so Grombe zum Finanziellen. Gefördert werden die Aktivitäten im Johanneshof unter anderem durch den Europäischen Sozialfonds, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das Sächsische Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz.