Der komplexe Umbau war die richtige Entscheidung

Lindenhof Leubsdorf schreibt derzeit keine Verluste

Leubsdorf. 

Leubsdorf. Es war sicherlich ein mutiges Vorhaben, den ehemaligen Gaststättenkomplex "Lindenhof" in Leubsdorf zu einem medizinisch-kulturellen Komplex umzubauen. Doch der Gemeinderat entschied sich dafür, dass reichlich eine Million Euro teure Vorhaben unter Einbezug von Fördermitteln in die Tat umzusetzen. Die Bauarbeiten gingen zügig voran, im März 2017 erfolgte dann die Eröffnung. Nun liegt die erste komplette Jahresabrechnung für das Bauwerk vor. "In Auswertung dieser Zahlen können wir sagen, dass unser Plan bis heute aufgegangen ist", sagte Leubsdorfs Bürgermeister Dirk Fröhlich (CDU).

Demnach nahm die Verwaltung im Jahr 2018 Mieten und Benutzungsgebühren von rund 30.000 Euro ein. Dem standen Ausgaben, zum Beispiel für die laufenden Betriebskosten oder den Hausmeister sowie die Reinigung von knapp 28.500 Euro gegenüber. "Damit sind wir natürlich sehr zufrieden", sagte der Bürgermeister.

Während im Erdgeschoss unter anderem eine Arztpraxis sowie eine Selbstbedienungsfiliale der Sparkasse Mittelsachsen untergebracht sind, wurde der darüber befindliche Saal erhalten und saniert. Dort finden regelmäßige Veranstaltungen, in der Regel vom Kulturverein "Lindenhof" organisiert, statt. In der oberen Etage hat zum Beispiel ein Jugendclub sein Domizil, dazu gibt es einen Probenraum für eine Band.