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Der Lindenhof wird saniert

Sanierung Neugeborenenempfang einer der letzten Termine im Haus

Leubsdorf. 

Der Empfang für die jüngsten Einwohner aus den vier Leubsdorfer Ortsteilen dürfte einer der letzten Termine für Ralf Börner gewesen sein. Zum Ende des Monats endet seine Amtszeit, die Sanierung des "Lindenhofs" bleibt eines des unvollendeten Vorhaben, die der Bürgermeister seinem Nachfolger Dirk Fröhlich hinterlässt. Aus der einstigen Gaststätte soll ein medizinisch-kulturelles Zentrum für den Ort entstehen. Geplant ist unter anderem die Einrichtung von zwei Arztpraxen und von zwei Veranstaltungsräumen. Die Gemeinde erhält dafür rund 670.000 Euro aus dem Förderprogramm Regionalentwicklung. "Die Ausschreibungsphase läuft, die Vergabe der ersten Bauleistungen ist Ende August im Gemeinderat geplant", so Ralf Börner. Er berichtet, dass ein Zahnarzt nach wie vor großes Interesse habe, in der einstigen Gaststätte seine Praxis einzurichten. Allgemeinärzte konnten bisher allerdings noch nicht für eine Praxiseröffnung in Leubsdorf begeistert werden. "Wir müssen es schaffen und ich bin optimistisch." Dafür sprächen beispielsweise auch die Vermietungen in der letzten Zeit. "Das zeigt uns, der Bedarf ist da. Und was hätten wir im Übrigen für eine Alternative gehabt? Das traditionsreiche Haus dem Verfall preiszugeben?" Für Ralf Börner ist das eine rein rhetorische Frage. Erst am Mittwoch zeigte sich beim Empfang für die im ersten Halbjahr geborenen acht Leubsdorfer, dass der Raum gebraucht wird. Die Eltern honorieren das Engagement der Gemeinde. "Das ist eine Wertschätzung für Kinder und Familien",freut sich Mandy Eckardt, Mama der niedlichen Tessa.



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