Der Schatten der weißen Pracht

Winterpflichten Stürze auf Eis

Wenn Schnee und Eis die Straßen in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln, müssen Immobilienbesitzer umgehend zur Schippe greifen: Der Eigentümer ist für die Sicherheit auf den Gehwegen vor seinem Haus verantwortlich. Zwar folgt jede Gemeinde im Detail ihren eigenen Regeln. Generell aber gilt, dass die Wege von 7 bis 20 Uhr gefahrlos begehbar sein müssen. Dazu ist es nicht zwingend notwendig, den ganzen Bürgersteig von Schnee zu befreien. Als ausreichend gilt ein im Schnitt etwa ein bis anderthalb Meter breiter Streifen.

Nicht nur glatte Straßen machen den Menschen im Winter zu schaffen - manchmal kommt das Unheil auch von oben: Von den Hausdächern rutschende Dachlawinen etwa, oder spitze Eiszapfen, die sich unversehens von den Dachrinnen lösen. Um die Risiken für Passanten zu senken, können Hausbesitzer Schneefanggitter oder Eishalter anbringen. Je nach Gemeinde gelten hier unterschiedliche Regelungen. Häufig sind diese auch an örtliche Gegebenheiten, wie zum Beispiel die Witterungslage oder den Neigungsgrad des Daches, gekoppelt.