Der Termin steht fest: Freiberger Museum und Dom werden eins

Unterschrift Willenserklärung für Besucherzentrum

Freiberg. 

Freiberg. Es gab nicht wenige Diskussionen um den Lückenbau, der das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg mit den Domherrenhäusern verbinden soll. Doch kommen wird er. Lediglich noch ein paar Fragen hinsichtlich der Fassadengestaltung sind zu klären.

Gebäude soll zu Besucherzentrum werden

Als einen ungefähren Fertigstellungstermin nannte Oberbürgermeister Sven Krüger den 1. April 2020. Der Verbindungsbau wird dann der neue Eingangsbereich des Museums sein, in dem die Besucher sich Eintrittskarten sowie Souvenirs kaufen können. Am Mittwoch dieser Woche wurde nun ein Vorhaben besiegelt, welches dem ganzen noch eine weitere Komponente hinzufügt. Denn das Gebäude soll schlussendlich zu einem Besucherzentrum werden, an dem neben dem Museum auch die Domgemeinde St. Marien beteiligt ist.

"Die Idee ist zu einem guten Teil von uns gekommen", sagte Sven Krüger bei der Unterzeichnung einer entsprechenden Willenserklärung. "Wir versprechen uns viel davon." Der Domladen soll mit seinem gesamten Angebot vom bisherigen Standort nahe dem Hauptportal des Gotteshauses in den Neubau umziehen. Ähnlich wie bei der Zusammenlegung von Tourist-Information und Theaterkasse im Silbermannhaus am Schlossplatz erhofft man sich auch davon positive Synergieeffekte.

Besuch soll noch angenehmer werden

"Was wir heute unterschreiben, wird, so es erst einmal fertiggestellt ist, uns überdauern", sagte Michael Steeger, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Domgemeinde. Er verschweigt nicht, dass es im Vorstand durchaus auch kritische Anmerkungen zu dem Vorhaben gab. "Wir geben aber nichts auf, sondern verleihen dem ganzen eine neue Qualität." Zumindest stelle man sich jetzt auf spannende zwei Jahre der Vorbereitungen ein. Gewinner sind die Touristen, welche Dom und Museum zentriert finden und für die deshalb ein Besuch der Silberstadt noch angenehmer wird.