Der Winter kann kommen

Investitionen Stadt rüstet weiter beim Bauhof auf

Für das Wochenende ist Schnee bis hin zum Flachland gemeldet. Nach den milden Temperaturen der letzten Wochen fällt zwar die Vorstellung dazu schwer, Ende November kommt das aber nicht wirklich überraschend. Beim Limbach-Oberfrohnaer Bauhof sorgt diese Ankündigung auch kein bisschen für Stress: "Wir hatten uns in der Stadtverwaltung schon Anfang Oktober Gedanken gemacht, wie wir die 22 Mitarbeiter noch mehr unterstützen können, wenn die Zeit des Schneeberäumens kommt", informierte Carsten Schmidt. "Ausgehend von den Vorjahren wollten wir die technischen Erneuerungen fortsetzen und sind nun über Investitionen noch besser aufgestellt." Der Bürgermeister erläuterte, dass 25.000 Euro investiert wurden, um den Einsatz der Feuchtsalztechnik noch weiter zu vertiefen: "Besonders ein Multicar, der vorwiegend im ländlichen Raum eingesetzt wird, verfügt nun über einen sogenannten 'Streukomat', der das Feuchtsalz aus den Tanks mit Rotationskraft verteilt." Laut Schmidt liegen die Vorteile von Feuchtsalz klar auf der Hand: "Es bleibt länger auf den Straßen liegen, es wirkt schneller und länger - so brauchen wir weniger Salz und schonen damit gleichzeitig die Umwelt." Für die vier Teams, die der Bauhof zum Winterdienst stellt, stehen rund 113 Kilometer Straßen und Wege zur Aufgabe. Gearbeitet wird in zwei Schichten: Von 3.30 bis 12 Uhr und von 12 bis 22.30 Uhr. Sollte das Wetter komplett verrückt spielen, werden die Einsatzzeiten auch verlängert. Bürgermeister und Bauhofteam bitten die Bevölkerung um Verständnis, dass die Straßen nach einem Dringlichkeitsplan beräumt werden, der mit Hauptstraßen und Busrouten startet.