Der Winter kann kommen, wenn er will

Vorbereitungen Freiberg sieht sich gut gerüstet

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Schon im vergangenen Winter zeigte sich Freiberg gut auf den plötzlichen Ernstfall vorbereitet. Foto: Wieland Josch/Archiv

Freiberg. Mit dem Winter und dem Schnee ist das ja so eine Sache. Im Advent und um den Jahreswechsel herum ist beides herzlich willkommen. Aber wehe es ist Januar oder Februar. Da ist die Freude, zumindest für jene, die nicht so gerne in den Winterurlaub fahren, eher getrübt. Doch egal, wann nun diesmal die weißen Flocken vom Himmel fallen, um Freude und Ungemach gleichermaßen zu verbreiten, die Stadt Freiberg hat sich gut darauf vorbereitet, wie Bürgermeister Holger Reuter mitteilt.

Vorrat ist angelegt

380 Tonnen Salz und 150 Tonnen Splitt sind auf Lager. "Damit haben wir uns wie üblich gut bevorratet", so Reuter. "Dem Verbrauch entsprechend können wir jederzeit beim vertraglich gebundenen Lieferanten nachordern." Natürlich sei es aber so, dass, wenn Schnee in Mengen falle, dies nicht allein für Freiberg gelte. "Wenn einer Bedarf hat, dann haben ihn alle", stellt Reuter fest. Doch habe auch im vergangenen Winter, der ab Januar so seine Härten hatte, alles gut geklappt.

Besondere Vorkommnisse werden beachtet

Der Winterdienst wird hauptsächlich in der Zeit von 3 Uhr bis 20 Uhr unterwegs sein. Man habe außerdem wieder den "Kurzen Draht zur Einsatzleitung" eingerichtet. Werktags ist diese von 7 bis 16 Uhr und an Sonn- und Feiertagen je nach Witterungslage unter der Telefonnummer 03731/273635 erreichbar. Per E-Mail kann man sich unter winterdienst@freiberg.de an ihn wenden. Damit könne bei besonderen Vorkommnissen kurzfristig reagiert werden. Allerdings werde bei mehreren Anrufen auch eine Priorisierung nach Dringlichkeit erfolgen.



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