Deutsches Bildungssystem kritisch beäugt

Premiere Komödie "Frau Müller muss weg" am Freiberger Theater

Freiberg. 

Lutz Hübner gehört zu den meistgespielten Autoren auf deutschen Bühnen. Dabei macht sein satirischer Blick auf die Gesellschaft seine Stücke sehr unterhaltsam. In der Komödie "Frau Müller muss weg" nimmt sich Lutz Hübner das deutsche Bildungssystem vor. Bei einem Elternabend der Klasse 4 b stehen in den Diskussionen zwischen der Klassenlehrerin Frau Müller und den erschienenen Eltern bald nicht mehr die Kinder im Vordergrund: Die Erwachsenen müssen auch zu ihrer eigenen Vergangenheit stehen. Dabei blicken sie auf ihr eigenes Leben, auf genutzte und verpasste Chancen zurück. Das Stück "Frau Müller muss weg" feiert diesen Samstag, 19. Januar, 19.30 Uhr im Freiberger Theater seine Premiere. Annett Wöhlert inszeniert in der Ausstattung von Hans Ellerfeld. Eine zweite Vorstellung folgt gleich am Sonntag, 20. Januar, 19 Uhr. Weitere Vorstellungen und Karten gibt es unter www.mittelsaechsisches-theater.de. Noch ein Hinweis: Für manche Inszenierungen benötigen die Schauspieler Musikinstrumente wie eine Trompete, eine Geige oder ein Akkordeon, die nicht unbedingt sehr wertvoll sein müssen. Die Theaterrequisite freut sich über Spenden: Wer in seinem Keller oder auf dem Dachboden noch ein ungenutztes, aber funktionsfähiges Instrument liegen hat, kann sich unter der Telefonnummer 03731/3582-57 melden.