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Diakonie-Gäste reisen durch halb Europa

Senioren Tagespflege in Frankenberg legt neue Veranstaltung auf

Frankenberg. 

Eine erlebnisreiche Woche liegt hinter den Gästen Tagespflege der Diakonie-Sozialstation in der Max-Kästner-Straße in Frankenberg. Sie waren in Italien, Griechenland und Frankreich und in einigen skandinavischen Ländern. Allerdings nur virtuell mit Musik, Memory und sogar Witzen aus den verschiedenen Ländern.

Der Auftakt zur Europawoche wurde mit Deutschland vollzogen. "Wir waren mit zehn Gästen im Klein-Erzgebirge Oederan. Ein Ausflug, der allen viel Freude bereitet hat", berichtet Christina Stöckel. Die Augustusburgerin war selbst lange nicht im Miniaturpark und staunte, wie behindertengerecht die Besichtigung möglich ist. "Wir hatten ja vier Rollstuhlfahrer dabei und wurden ausgesprochen nett aufgenommen." Unterstützung gab es erneut durch das Opel-Autohaus Richter, das ein Fahrzeug zur Verfügung stellte.

"Wir haben eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die es sonst nirgendwo gibt. Wir wollten mal was ganz Neues anbieten", erklärt Schwester Christina, die das extra gegoogelt hatte. Das Internet half auch bei der Suche nach verschiedenen Musiktiteln, obwohl Tagesgäste wie die 89-jährige Käthe Diermeier bestens Bescheid wussten. Neuland war die Thematik indes für Linda Hentschel. "Ich habe noch keines dieser Lieder gehört." Die Heilerziehungspflegerin beendet nächste Woche ihr Praktikum in der Tagespflege. Die Tagespflege war auch während der Europawoche komplett ausgebucht, obwohl nicht jeder Gast an jedem Tag kommt. "Wir haben leider eine ziemlich lange Warteliste", so Schwester Christina, die sich über den Erfolg freute.



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