"Dialog kontrovers" an der Hochschule Mittweida

Wissen In der Veranstaltungsreihe geht es um das digitale Zeitalter

Mittweida. 

Mittweida. Das Spannungsfeld Digitalisierung beleuchtet der "Dialog kontrovers" an der Hochschule Mittweida. Unter dem Motto "Digitalisiert euch! Oder: Ihr werdet digitalisiert" geschieht das in diesem Sommersemester an insgesamt sieben Terminen alle zwei Wochen zur gleichen Zeit am selben Ort mittwochs gemeinsam mit kompetenten Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

"Dialog kontrovers" an der Hochschule Mittweida startet am 27. März, um 18.15 Uhr im Grunert-de-Jácome-Bau (Haus 6), Studio B, Am Schwanenteich 4 b mit dem Thema: "Entfesselung? Zähmung? Überwindung? Oder: Wie sich der Kapitalismus durch die Digitalisierung ändern wird." Danach gibt's jeden zweiten Mittwoch bis zum 26. Juni weitere kontroverse Dialoge. Das Besondere dieser Veranstaltungsreihe ist, dass sie nicht nur Studentinnen und Studenten, sondern alle Bürgerinnen und Bürger anspricht.

"Digitalisierung betrifft uns alle"

Mitinitiator der Reihe, Professor Stefan Busse: "Die Digitalisierung betrifft uns alle, nicht nur alle Fächer an der Hochschule. Auch die Bürgerinnen und Bürger nehmen wahr, dass sich ihr Alltag digitalisiert. Darüber kundiger zu werden und auch kritisch zu reflektieren, ist spannend. Dazu soll der 'Dialog kontrovers' in diesem Sommersemester beitragen. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, die auch gerne mitdiskutieren sollen."

Die Digitalisierung als technologisch ausgelöste, epochale Veränderung von Wirtschaft, Gesellschaft und Alltagsleben scheint allgegenwärtig zu sein. Wie soll dem digitalen Wandel begegnet werden? Ihn begrüßen, ihn mitgestalten, sich von ihm herausfordern lassen oder der Digitalisierung kritisch entgegentreten, gerade weil sich ihr keiner verweigern oder wirklich entziehen kann? Sind wir auf dem Weg zu einer neuen Spezies - dem Homo digitalis?

Warten auf die Antworten hat bald ein Ende

Zu all diesen Fragen will die Veranstaltung bis Ende Juni Antworten, Anregungen und Tipps geben. Bei der Auftaktveranstaltung diskutieren Professor Stefan Brunnhuber, Ökonom und ärztlicher Direktor der Diakonie-Klinik Zschadraß für Integrative Psychiatrie in Sachsen, und Professor Andreas Ittner, Professor für Informatik/Verteilte Informationssysteme an der Hochschule Mittweida.

Weitere Diskutanten in diesem Sommer sind unter anderen Wilfried Karl, Präsident der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich des Bundes, Professor Ralf Lankau, Professor für Mediengestaltung und Autor des Buches "Kein Mensch lernt digital" sowie Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für Digitales.