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Diamantene Hochzeit am Sachsenring

Jubiläum Schweizer Weltmeister feierte mit

Einen besonderen Grund zum Feiern hatten am Rande des Grand Prix auf dem Sachsenring Luigi Taveri und seine Frau Tilde. Sie wurden vor 60 Jahren getraut und wählten den Sachsenring als Ort für ihre Diamantene Hochzeit. Denn der Kurs hat für den Schweizer eine besondere Bedeutung: Hier machte er 1962 seinen ersten von insgesamt drei Weltmeistertiteln perfekt. "Wir hatten überlegt, etwas Besonderes zu machen. Und der Sachsenring ist ja eine besondere Rennstrecke, damals wie heute", sagt Taveri, der neben seiner Frau auch Sohn Luigi Alessandro, Tochter Blanca und die Enkel Gino und Gianni mitgebracht hatte.

Unter den vielen Gratulanten waren natürlich auch ehemalige und aktuelle Rennfahrer. Hohenstein-Ernstthals Ex-Oberbürgermeister Erich Homilius lotste am Samstag beispielsweise mit Dominique Aegerter und Tom Lüthi zwei Schweizer Erben von Taveri ins Vip-Zelt, wo sie dem Altmeister gratulierten. "Die Schweiz kann als kleines Land stolz sein, im Rennsport so gut vertreten zu sein. Wir haben ja nicht mal eine Rennstrecke", sagte Taveri, der am Zürichsee zuhause ist. Mit mittlerweile 85 Jahren sind die Reisen wie an den Sachsenring, wo Taveri bereits vor vier Wochen bei der Sachsenring-Classic zu Gast war, mittlerweile eine große Herausforderung. "Ich denke, in Zukunft fahre ich nicht mehr an die Strecken. Der Sachsenring ist da ein guter Abschluss", so der Schweizer, der in der Region noch sehr viele Fans hat. "Die meisten Autogrammwünsche erreichen uns von hier", berichtete seine Frau Tilde, die noch etwas verriet, was die besondere Bedeutung des Sachsenrings für die Familie unterstreicht: Neun Monate nach dem Rennwochenende von 1962 sei Sohn Luigi Alessandro geboren, so die 82-Jährige schmunzelnd.



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