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Die Chemie stimmt einfach

Tierpark Zusammenarbeit mit der "Silberbüchse" bereichert

Bei bestem Spätsommerwetter sind am Wochenende rund 3000 Besucher in den Tierpark geströmt: Das indianische Kinderfest, das in dieser Form zum zweiten Mal im Amerika-Themenpark begangen wurde, passt offensichtlich vom Format. Das Tierparkteam, die Mitglieder der Tierparkschule und des Fördervereins hatten dabei einmal mehr Unterstützung aus Hohenstein-Ernstthal: Mit sieben Mitstreitern hatte sich wieder der Verein "Silberbüchse" in die Ausrichtung des Festes eingebracht. "Die Chemie zwischen uns stimmt einfach", fasste Ralf Harder am Sonntag zusammen. "Es ist für uns eine gelungene Kombination, wenn in einem Amerika-Tierpark auch den Traditionen der Ureinwohner, die wir Indianer nennen, gedacht wird." Der Geschäftsführer des Fördervereins Karl-May-Haus betonte zudem die Nähe der Orte: "Bis zu Karl Mays Geburtshaus sind es gerade einmal elf Kilometer Luftlinie. Auch wenn er vor allem in seinen frühen Werken die Indianer idealisiert hat - es hat Aufmerksamkeit gebracht und ich behaupte, dass es die meisten Indianistikgruppen ohne seine Bücher so nie gegeben hätte."

Dank "Silberbüchse" gab es beim Fest auch einen Auftritt von Mitch Walking Elk zu erleben, der den Zuschauer Kenntnisse über die Traditionen seines Volkes näher bringen wollte. Der Cheyenne-Arapaho ist nicht so glücklich damit, wie das Thema auch in Deutschland dargestellt wird: "Kinder sollen von klein an erfahren, wie es wirklich war. Vieles, was dargestellt wird, hat aber nichts mit uns und unserer Lebensweise zu tun."



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