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Die ersten Tage im Amt

Landrat Matthias Damm nimmt Arbeit auf

Der erste Tag als amtierender Landrat war anstrengend, das gibt Matthias Damm, der am 7. Juni 2015 in dieses Amt gewählt wurde, offen zu. "Das Programm war straff gefüllt mit vielen Terminen", sagt er. Und dennoch ist ihm davon am späteren Nachmittag nur wenig anzumerken. Als er sich den Fragen der Journalisten stellt ist sein Blick konzentriert und was er sagt kommt flüssig von den Lippen. "Ich bin hier auf eine sehr gute Mannschaft getroffen", beschreibt Matthias Damm. "aber das wusste ich schon geraume Zeit. Mein Vorgänger Volker Uhlig hat mir ein geordnetes Haus hinterlassen." Er sei dankbar, frühzeitig nach der Wahl schon in die Abläufe mit einbezogen worden zu sein. Umso flüssiger würde jetzt der Übergang gelingen. An den bestehenden Strukturen werde er nichts ändern. Auch an dem Gerücht, er wolle, als ehemaliger Oberbürgermeister Mittweidas, seinen Arbeitsmittelpunkt an alte Wirkungsstätte verlegen, sei nicht das Geringste dran. "Mein Platz ist von nun an hier in Freiberg", sagt er. Die Verwaltungsstandorte in Mittweida und Döbeln sollen erhalten bleiben. Die zukünftigen Aufgaben sieht Damm schwerpunktmäßig beim Verkehr und dem vernünftigen Umgang mit Finanzen, aber auch das alles beherrschende Thema Asyl steht oben auf der Liste. Erfahrungen, um all dies zu meistern, bringt er mit. Ob als Stadtchef Mittweidas oder als Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag hat er mit den meisten Problemen schon zu tun gehabt. Bodenständigkeit war dabei stets hilfreich und soll es auch bleiben. "Schon in meinem Beruf als Anwalt bin ich nach dem Motto verfahren, mir die Dinge vor Ort anzusehen, pragmatische Lösungen zu suchen und dann zu handeln", so Damm. Seine Arbeit verstehe er in erster Linie als einen Dienst an den Bürgern Mittelsachsens.



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