Die Ferienwohnungen im Torhaus des Klosters

Sanierung Arbeiten im Wechselburger Kloster beendet

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Äußeres Torhaus (l.) erstrahlt im neuen Glanz. Foto: Andrea Funke

Wechselburg. Die Sanierung und der Umbau des Äußeren Torhauses im Kloster Wechselburg wurden mit rund 200.000 Euro aus dem Leader-Programm "Land des Roten Porphyr" gefördert. "Das Kloster Wechselburg ist ein besonderes Zeugnis deutscher Baukunst und damit ein interessanter Ort für Touristen, nicht zuletzt durch das aktive Klosterleben. Die Gasträume im sanierten Torhaus sind auch Ausdruck der gelebten Gastfreundschaft der Benediktinermönche und eine Einladung zum Verweilen und Erkunden des Rochlitzer Muldentals", erklärte Staatsminister Thomas Schmidt bei der Einweihung vor kurzem in Wechselburg.

Nun ist auch das Übernachtungsangebot größer

Durch den Umbau entstanden acht Ferienwohnungen mit Gemeinschafts- und Funktionsbereichen. Im Erdgeschoss wurde darüber hinaus eine barrierearme Ferienwohnung gestaltet. Des Weiteren entsteht im Gebäude ein Besucherzentrum für die Gäste des denkmalgeschützten Klosters. Damit wurde auch das Angebot von Übernachtungskapazitäten in der Region verbessert und Übernachtungsmöglichkeiten für Gruppen, Familien sowie Menschen mit Handicap geschaffen.

Die Basilika gehört zu den am besten erhaltenen romanischen Kirchen

Seit 25 Jahren leben wieder Benediktinermönche in Wechselburg. Unter der Leitung von Prior Maurus Kraß gehört das Priorat zur Benediktinerabtei Ettal. Er hatte auch die Idee das Torhaus zu einem Gästehaus umzubauen, entwickelte ein Finanzierungskonzept und begann Spenden einzuwerben.

Das Kloster betreibt ein Jugend- und Familienhaus und ist in der Wallfahrts- und Pfarrseelsorge engagiert. Die Klosteranlage ist von besonderer architektonischer Bedeutung. Die über 800 Jahre alte Basilika zählt zu den am besten erhaltenen romanischen Kirchen östlich der Saale. Zum Bau wurde der rötliche Porphyrtuff vom Rochlitzer Berg verwendet.