Die Kinder sind gefragt

Zukunftsprojekt Boxen für Vorstellungen werden in der Stadt verteilt

Das gemeinsame Großprojekt von Hochschule und Stadt Mittweida "Zukunftsstadt Mittweida" geht noch in diesem Monat in seine zweite Arbeitsphase. Konkret geht es um die Frage "Wie stellst Du Dir Dein Mittweida 2030 vor?". In Phase zwei bildet die jüngste Generation den Schwerpunkt: "Wir haben uns gefragt, welche Gedanken sich junge und jüngste Menschen über ihre Stadt machen. In Zukunft sind sie diejenigen, die die Stadt prägen - so nähern wir uns weiter einer Vorstellung davon an, wie Mittweida aussehen könnte und welche Themen voraussichtlich noch wichtiger werden", erklären die wissenschaftlichen Leiter des Projektes "Zukunftsstadt Mittweida", Professorin Tamara Huhle und Professor Jan Schaaf. An der Aktion nehmen bis Ende Januar 2016 voraussichtlich folgende Einrichtungen teil: Kindertagesstätte "Goethehain", Pestalozzi-Grundschule, Fichte-Oberschule und Berufliches Schulzentrum Döbeln-Mittweida. Unter anderem ist geplant, auf dem Schulhof der Pestalozzi-Grundschule im Januar 2016 eine Zeitkapsel zu vergraben, die von den nächsten Kindergenerationen in 15 Jahren wiederentdeckt werden kann. Außerdem werden sogenannte Zukunftsboxen, in die jeder seine niedergeschriebenen oder gezeichneten Vorstellungen seiner positiven Mittweidaer Visionen einwerfen kann, an zahlreichen Orten aufgestellt. Bis Mitte Januar können Vorschläge gemacht werden. Im Herbst 2015 wurden bereits rund 100 Karten eingeworfen, wobei insbesondere die Themenfelder "Freizeiteinrichtungen", "Erfolgreiche Integration von Flüchtlingen", "Leerstand und Sauberkeit" sowie die Arbeitsmarktsituation thematisiert wurden. Die neuesten Ergebnisse werden am 25. Januar 2016, ab 16.45 Uhr auf dem 2. Zukunftsforum in der Filmbühne Mittweida sowie an weiteren innenstadtnahen Orten präsentiert. Das Anmelden für das 2. Zukunftsforum ist ab sofort auf der Webseite des Projekts möglich.