Die Ministerin zu Besuch im Hause Silbermann

Kultur Eva-Maria Stange bei Freiberger Orgelbauer

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Albrecht Koch erläutert Eva Maria Stange das offene Orgelmodell im Silbermannhaus. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Mit den Besuchen von Politikern in irgendwelchen Einrichtungen ist es ja immer so eine Sache. Selbst wenn es für den Gast von Interesse ist, so haftet dem Ganzen doch meist der Hauch des Organisierten an. Umso schöner, wenn einer mal auf die persönliche Idee des Ehrengastes zurück geht.

So war es in der vergangenen Woche, als die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kultur, Eva Maria Stange, der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft in ihren neuen Räumen am Freiberger Schlossplatz einen Besuch abstattete. "Es ist diesmal schon etwas Besonderes", sagt Kristin Schmidt-Köpf, Geschäftsführerin der Gesellschaft. "Denn die Ministerin hat selbst bei uns angefragt, ob sie sich das mal ansehen könne."

Nun weiß die Ministerin Bescheid

Seit der Eröffnung der Geschäftsstelle im dem Haus, in welchem einst der große Orgelbauer auch lebte und arbeitete, sind schon einige Monate vergangen, aber es ergab sich für Eva Maria Stange in der Zeit keine Gelegenheit. "Doch interessiert mich das hier schon sehr", sagte sie, als sich endlich die Möglichkeit bot.

Albrecht Koch, Präsident der Silbermann-Gesellschaft, begrüßte sie und führte sie hernach durch die Räume, in denen über Silbermann selbst, aber auch über die Kunst des Orgelbaus sowie die Funktionsweise von Orgeln Auskunft gegeben wird. Besonders fasziniert zeigte sich Stange von dem offenen Modell, an welchem Koch ihr sogleich ein Stück spielte, um ihr die verschiedenen Abläufe im Inneren des Instruments zu demonstrieren.