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Die Nutzung des Wassers lässt staunen

Schauschmieden Am Ostermontag ist der Freibergsdorfer Hammer für Besucher geöffnet

An den Osterfeiertagen hat man endlich die Gelegenheit, etwas zu unternehmen. Ob gemeinsames Eiersuchen im Wald, Feiern mit Freunden oder Entspannen auf einem Liegestuhl im Garten. Man kann sich aber auch eines der bedeutendsten technischen Denkmäler in der Silberstadt Freiberg ansehen, ein Vergnügen, welches man nicht alle Tage hat. Denn der Freibergsdorfer Hammer öffnet nur selten im Jahr. Am Ostermontag ist es wieder soweit und zwar von 14 bis 17 Uhr . "Zu jeder vollen Stunde können die Besucher bei Rundgängen durch die gesamte Anlage viel Interessantes über die 400-jährige Geschichte dieses Hammerwerks erfahren", lädt Günter Voland vom Freibergsdorfer Hammerverein ein. "Sie können auch die großen Wasserräder in der Radstube bewundern und natürlich auch beim Schauschmieden mit den riesigen Schwanzhämmern live dabei sein." Von dieser Anlage geht eine besondere Faszination aus, der sich kein Besucher entziehen kann, denn die Geschicklichkeit der Bauleute, mit der sie die Kraft des Wassers zu nutzen verstanden, lässt heute noch staunen. Nachdem der langjährige Vorsitzende des Hammervereins, Bernd Zimmermann, kürzlich an seinen Nachfolger Friedrich Schade übergab, setzt der Verein seine erfolgreiche Arbeit unter neuer Führung fort.