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Die praktische Seite der Energiewende

Besuch Bundesumweltminister Peter Altmaier in Freiberg

Ganz im Zeichen der Energiewende stand der Besuch des Bundesumweltministers Peter Altmaier am Mittwoch in Freiberg. Zunächst besuchte er gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, dem mittelsächsischen Landrat Volker Uhlig und Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm die zwei im Bau befindlichen Häuser am Franz-Mehring-Platz, welche nach ihrer Fertigstellung praktisch energieautark sind. Bauherr und Entwickler Timo Leukefeld erläuterte den hohen Gästen dabei die dahinter steckenden Ideen und Verwirklichungsmöglichkeiten. Altmaier zeigte sich beeindruckt und interessiert. "Das beweist, dass die Energiewende auch die Kreativität jedes Einzelnen herausfordert", sagte er. Timo Leukefeld, der gemeinsam mit dem zweiten Bauherren Stephan Riedel das Richtfest der Häuser feiern konnte, zeigte sich erfreut. "Das sind die ersten Häuser dieser Art, die privat gebaut werden", erläuterte er. Im Anschluss an den Besuch ging das Programm der Gäste weiter, die der Übergabe eines Elektroautos beiwohnten, welches zu Forschungszwecken in die Hände der TU Bergakademie überging. "Unser Freistaat ist bei innovativen Lösungen zur Energiewende auch dank der Freiberger Wissenschaftler vorn", sagte Stanislaw Tillich bei dieser Gelegenheit. "Als Ressourcenuniversität hat die TU Bergakademie eine zentrale Bedeutung für Sachsen." Schon am 8. Juli soll der Bundesumweltminister wieder in Freiberg sein, um sich von den Fortschritten beim Bau der energieautarken Häuser zu überzeugen.