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Die Sache mit den Raschelsäcken

Sammlung Mit dem Eicheli für den Gemeindewald in Bobritzsch-Hilbersdorf

Bobritzsch-Hilbersdorf. 

Bobritzsch-Hilbersdorf. Das Eicheli ist ein kleiner fröhlicher Geselle, der, wie der Name schon sagt, zunächst mal nur eine Eichel ist. Erfunden und gezeichnet hat ihn Jana Schönberger. Sie arbeitet bei der Bauverwaltung der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf und ist in dieser Eigenschaft zuständig für den Gemeindewald. Und der macht ihr und vielen anderen derzeit große Sorgen. "Zwei Sturmtiefs haben in diesem Jahr dort erheblichen Schaden angerichtet", erzählt sie. "Hinzu kommen nun auch noch der Borkenkäfer und der Kupferstecher." Diese beiden Schädlinge geben so manchem Baum zusätzlich den Rest. Ganze Kahlflächen sind im Wald bereits zu sehen.

Und um dem etwas entgegenzusetzen kommt nun das Eicheli ins Spiel. Die Figur ist nämlich das Maskottchen einer Eichelsammel-Aktion, bei der vor allem die Kinder der Gemeinde eine wichtige Rolle spielen. In den kommenden Wochen sollen sie, am besten gemeinsam mit ihren Eltern, Eicheln sammeln, damit diese dann im Wald an den geschädigten Stellen ausgebracht werden können. "Damit führen wir auch eine Naturverjüngung durch", sagt Jana Schönberger.

Zusammen mit Bürgermeister Volker Haupt brachte sie deshalb in dieser Woche insgesamt 800 sogenannte Raschelsäcke in die Grundschulen und Kitas von Hilbersdorf, Naundorf und Oberbobritzsch. Und die Kinder, welche am meisten gesammelt haben, dürfen sich sogar auf eine Überraschung freuen. Denn die Mühe, welche sie sich machen, soll ja auch belohnt werden.



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