Die Schnelligkeit im Kopf

Präsentation BSV bot Fitness-Checks auf dem "Speed Court" an

Limbach-Oberfrohna . "Speed ist nicht die Grundschnelligkeit des Einzelnen, sondern die Schnelligkeit im Kopf", sagt Bundestrainer Jogi Löw. Mit diesem Zitat begann am Dienstag in der Großsporthalle die Präsentation des sogenannten "Speed Courts", den die Vereinsleitung des BSV in die Stadt geholt hatte. Im Rahmen eines Handball-Feriencamps war der gebürtige Limbacher Lutz Landgraf in der Stadt, der stundenlang zu der modernen Technik sprechen könnte: "Solch eine Anlage präsentieren zu können, ist eine absolute Ausnahme", so der Mitarbeiter der Heidelberger Herstellerfirma. "Speed Court ist eigentlich nur im Hochleistungssport zu finden, was vor allem durch die immensen Kosten bedingt ist." Was vor zehn Jahren bei Real Madrid begann, ist inzwischen nicht nur bei Bayern München und Borussia Dortmund gang und gäbe: "Spitzenvereine sind von der Methode im Trainings- und Analysebereich überzeugt", erklärte Landgraf. "Da beim Training vieles einfach ausgereizt ist, setzt man verstärkt auf den kognitiven Bereich." CFC-Spieler Kevin Conrad war einer der Nutzer des besonderen Systems: "Man braucht schon schnelle Beine, um die vorgegebenen Schritte ausführen zu können. Auch wenn es anstrengende Sekunden auf dem Court sind: Es verbindet super Kopf und Physis." BSV-Spieler Paul David Nitschke hatte den Profis die Anlage zunächst vorgeführt: "Wir konnten die Anlage die ganze Woche im Camp nutzen. Je öfter man es macht, desto leichter fällt einem der Ablauf."