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Chemnitz

Die Technik in Mittelsachsen ist einsatzbereit für den Winter

Winterdienst 60 Fahrzeuge stehen für den Winterdienst bereit

Hainichen. 

In der Amtswerkstatt in Hainichen werden die Technik und Fahrzeuge der sechs Straßenmeistereien im Landkreis gewartet und repariert, kleinere Instandsetzungen werden in den Meistereien vorgenommen.

Den ganzen Sommer über haben die Mitarbeiter Streugeräte, Schneeschleudern, -fräsen und -pflüge geprüft und Verschleißteile ausgetauscht. "Mit der Werkstatt haben wir eigenes Knowhow und können flexibel sein bei Problemen", sagt Dirk Schlimper, Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst. 23 LKW und Unimogs sowie fünf Multicar stehen den Meistereien in Brand-Erbisdorf, Freiberg, Mühlau, Hainichen, Döbeln und Rochlitz insgesamt zur Verfügung.

Über 20 Fremdunternehmen im Landkreis

Zusätzlich zu den eigenen Fahrzeugen kommen im Winterdienst auch sogenannte Fremdunternehmerfahrzeuge zum Einsatz. Dazu werden über 20 Unternehmen im Landkreis gebunden. Insgesamt stehen maximal 60 Fahrzeuge für den Winterdienst zur Verfügung. "Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung, die Firmen müssen hier stets flexibel reagieren", erklärt Landrat Matthias Damm. Für diese Saison hat man schon rund 3.000 Tonnen Streusalz in den Lagern, weitere 13.000 Tonnen sind vertraglich gebunden und können bei Bedarf abgerufen werden.

Der Ausschuss für Umwelt und Technik entschied über die Vergabe zum Preis von rund einer Million Euro. "Die Kosten teilen wir zwischen Bund, Land und uns auf. Je nach sogenannter Straßenbaulast", so der Landrat. Die Meistereien sind für rund 270 Kilometer Bundes-, 607 Kilometer Staats- und 754 Kilometer Kreisstraßen zuständig. Zur Anwendung kommt die Feuchtsalztechnologie FS 30.

"Dies bedeutet, dass unmittelbar vor der Ausbringung des Feststoffes dieser mit einer Salzlösung angefeuchtet wird", erläutert Dirk Hänel, der für Geräte und Verkehrstechnik zuständig ist. Dies bringe einige Vorteile mit sich, wie geringerer Streuverlust durch Verwehung oder eine bessere Haftung des Salzes auf der Fahrbahn. Der Landkreis setzt seit vielen Jahren innovative Streugeräte ein, welche automatisch und temperaturabhängig die Streumenge an die Fahrbahntemperatur anpassen.