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Die Turmuhrschläger als Symbolbild

Sonderführung Im Museum warten interessante Informationen

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna . Kaum einer hat im Alltag Zeit und Muße, mit bewusst offenen Augen durch seine Heimatstadt zu schlendern. Dabei gibt es noch immer viele architektonische Zeitzeugen, die von der Blüte der Jahre der großen Industrialisierung künden. Mit der aktuellen Sonderausstellung des Esche-Museums, "Industriearchitektur Limbacher Land - Gebäude, Unternehmer, Baumeister" möchten die Initiatoren wieder den Blick auf solche Feinheiten lenken. "Ein Symbolbild dafür ziert nicht nur unseren Flyer, es ist bereits auch im Eingangsbereich der Sonderschau zu sehen", betonte Wolfgang Ziemert, der am Sonntag um 14.30 Uhr bei einer Sonderführung viele interessante Fakten an die Besucher weitergeben möchte. "Jüngere Menschen wissen bereits gar nicht mehr, dass auf dem Uhrturm der Firma Moritz Samuel Esche, der späteren Trikotagenfabrik Conradi und Friedemann, überlebensgroße Turmuhrschläger gestanden haben. Der jeweils rechte der vier Paare schlug immer zur vollen Stunde an die Glocke. Leider wurden die Figuren circa 1963 entfernt." Das Museum hat täglich außer montags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, die Schau ist noch bis 25. Oktober zu sehen.



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