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Sachsen

Die Weltspiele waren ein Erlebnis

Ehrenamt Ronny Weber trainierte das "Special-Olympics"-Team der Handballer

Hohenstein-Ernstthal/Glauchau. 

Ronny Weber, Trainer der deutschen Handballauswahl bei den "Special Olympics", ist mit vielen Eindrücken von den Weltspielen aus Los Angeles zurückgekehrt. In der kalifornischen Metropole hatten rund 7000 Athleten mit geistigen Behinderung oder Mehrfachbehinderung spannende Wettbewerbe erlebt. "Es war super. Die Stimmung war total positiv", sagt Ronny Weber, der als Betreuer in der Glauchauer Werkstatt für behinderte Menschen "Lebensbrücke" des Diakoniewerkes Westsachsen arbeitet. Hier ist auch ein Spieler tätig. Andreas Jänicke war als Torhüter der deutschen Handballauswahl bei den Weltspielen dabei. Zu einer Medaille reichte es aber nicht. Im kleinen Finale verloren die Deutschen gegen Kenia, da die Mannschaft zu viele Chancen vergab. In der stärksten Leistungsklasse, in der Deutschland nach Klassifizierungsspielen eingeordnet wurde, holte sich Russland mit einem knappen Sieg gegen Schweden die Goldmedaille. "Bronze wäre für uns natürlich schön gewesen. Aber es war trotzdem für alle eine großes Erlebnis", sagt Ronny Weber, der selbst in Hohenstein-Ernstthal Handball spiet und zudem Trainer der Handballmannschaft der "Lebensbrücke" ist. In seine Aufgabe als deutscher Nationaltrainer für die "Special Olympics" wurde er gewählt. Doch sein Amt endet jetzt. Denn vor den nächsten Weltspielen in vier Jahren werden neue Spieler und Trainer berufen. Das ist bei den Handballern so üblich, damit immer wieder andere Menschen das sportliche große Ereignis miterleben können.



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