Die Zeugen des Bergbaus bewahren

Ausstellung Bilder von Peter Czolbe werden gezeigt

Die ganze Aufmerksamkeit, der Rummel um seine Person und seine Bilder, all das scheint Peter Czolbe eher unangenehm, und am liebsten würde er wohl überhaupt kein Aufhebens machen um all die Zeichnungen, die er im Laufe von mittlerweile 36 Jahren angefertigt hat. "Aber ich wurde geradezu überrumpelt", erzählt er. "Man müsse das alles einmal zusammen zeigen, haben Freunde gemeint." Und so kommt es dennoch dazu, dass am 22. Oktober in den Ausstellungsräumen des Bergarchivs im Schloss Freudenstein um 19 Uhr eine Ausstellung eröffnet wird, die auf 16 Tafeln Tuschezeichnungen und einige Aquarelle von der Hand Peter Czolbes zeigen. "Mir ging es nie darum, damit groß aufzutreten", sagt der Rentner, Jahrgang 1942 und studierter Geologe, bescheiden. "Mein Anliegen war es, Freude zu bereiten und die Zeugnisse des Bergbaus zu bewahren." Und so zeigen einige Bilder Anlagen und Gebäude, die es mittlerweile schon nicht mehr gibt, oder die inzwischen verändert und saniert wurden. Ob in Halsbrücke, Zug, Obergruna, Freiberg oder Brand-Erbisdorf, überall im Bergbaurevier fand und findet Peter Czolbe Motive, die er festhalten möchte. "Mit einem Foto kann man nicht alle Details so genau darstellen, wie es nötig ist", erklärt er. Vielen seiner Zeichnungen sind historische Darstellungen zur Seite gestellt, die aus dem Fundus des Bergarchivs stammen. Vom 23. Oktober 2012 bis zum 1. Februar 2013 kann die Ausstellung in der Zeit von 9 bis 17 Uhr besucht werden.