Die Zukunft des Sachsenrings

Hoffnung Treue Fans auch in diesem Jahr dabei

Der Sachsenring - Gedanken zum Jahreswechsel.

Über eine Viertelmillion Besucher haben die Veranstalter der drei wichtigen Rennen auf dem Sachsenring im letzten Jahr zählen können. Über 200.000 erschienen allein zum Großen Preis von Deutschland, dem Motorrad-Weltmeisterschaftslauf und trugen dazu bei, dass der Sachsenring mit zu den Rennstrecken dieser Welt zählt, die am besten besucht sind - unter den besten vier war der fast 90-jährige Kurs mit seinem treuen Anhang immer zu finden.

Die Zeichen für den kommenden Sommer stehen nicht schlecht, denn bis zum Jahresende wurden über 10.000 Tickets abgesetzt, bei einzelnen Tribünen steht schon der Vermerk "Ausverkauft". Und die Nachfrage für den 15. bis 17. Juli stehen nicht schlecht. "Ich denke, wir werden, was die Zuschauer anbelangt, auch in diesem Jahr nicht schlecht dabei sein und unseren treuen Fans ein sportliches sehr gutes und buntes Programm bieten können", ist sich der Chef der Sachsenring Rennstrecken Management GmbH (SRM) und Promotor des Grand Prix, Wolfgang Streubel sicher. Zu den drei WM-Klassen (Moto2 und 3 sowie MotoGP) gesellen sich noch drei aus dem Bereich der Rahmenrennen mit dem ADAC Junior Cup, dem Red Bull Rookies Cup und dem Northern Europen Cup (Moto3) mit deutschen Piloten - dabei einige , die am Sachsenring das Rennfahrer-Handwerk erlernten.

Die größte Aufgabe sieht Streubel mit seinem Team und allen Verbündeten darin, die Weichen ab 2017 zu stellen, denn der Vertrag mit der Dorna läuft im Juli aus. "Deshalb ist es notwendig, dass wir mit dem ADAC in München, der Dorna und dem Land Sachsen schnell übereinkommen, um auch für die Zukunft Planungssicherheit zu haben", sagte Streubel, der auch darauf hinweist, wie wichtig diese Tatsache für weitere Investitionen sei. "Wir bauen erst am Ring weiter, wenn wir wissen, wie die Zeichen stehen und wie es weitergeht", so der SRM-Chef.