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Westsachsen

Diensthundestaffeln stellen sich dem Wettbewerb

Pokal Verein pflegt Partnerschaft mit tschechischen Kollegen

Langenau. 

Langenau. Gespannte Erwartung liegt über dem Gelände des Erzgebirgischen Hundesportvereins Langenau. Zwölf Diensthundeführer und ihre vierbeinigen Kollegen sind angetreten, um zum 13. Mal um Ehre und Pokale zu streiten.

Es geht nicht darum, welcher Hund welche Kunststückchen kann, sondern ob die Tiere so abgerichtet sind, dass sie im Falle des Einsatzes jedem Befehl Folge leisten. Drei Kategorien werden dabei absolviert. Für die ersten beiden ist man, wie schon in vielen Jahren zuvor, nach Langenau gekommen, da man hier die besten Bedingungen vorfindet. Zunächst beweisen die Hunde ihre Fähigkeiten beim Gehorsam. Im besten Fall weichen sie nur dann von der Seite ihres Führers, wenn dieser es befiehlt, laufen auch nicht weg oder fangen an zu spielen.

Vier Diensthundeführer der Bereitschaftspolizei Chemnitz

Nicht immer gelingt das und die Juroren registrieren alles ganz genau. Vier Diensthundeführer der Bereitschaftspolzei aus Chemnitz treten an, insgesamt acht weitere aus Prag, Ostrava, Usti nad Labem und Plzen. Die gemeinsamen Treffen mit den tschechischen Kollegen haben Tradition. "Die Zusammenarbeit existiert schon länger als dieser Pokal", sagt Thomas Luhr von der Chemnitzer Polizei.

Angefangen habe alles als ein EU-Projekt, doch merkt man allen an, dass daraus ein freundschaftliches Verhältnis wurde. Bei der Kategorie Schutzdienst geht es dann richtig zur Sache. Ausgebildete Trainer in dicken Anzügen werden auf Befehl von den Hunden attackiert. Die letzte Prüfung fand dann in Chemnitz in einem Gebäude statt.



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